TOBIAS RÜGER

TOBIAS RÜGER wurde 1965 in Berlin geboren.

Ab 1978 nahm er Unterricht bei der Frankfurter Saxofonlegende ALFRED HARTH und studierte danach, 1988–94, klassisches Saxofon bei DETLEF BENSMANN an der Hochschule der Künste sowie 1995/96 Musikwissenschaften an der Freien Universität in Berlin.

Beginn öffentlichen Musizierens in den frühen ’80ern. Mitwirkung in HEINER GOEBBELS’ Projekt ›In einer Minute‹ beim NewJazz-Festival in Moers 1985.


1989 Komposition und Einspielung eines Saxofon-Trios als Hörspielmusik zu ›Yes, vielleicht‹ (›Yes, peut-être‹) von MARGUERITE DURAS für den Sender Freies Berlin.

1992 Produktion und Einspielung des Albums ›Im Dunkel der Nacht‹ mit seiner Band Dıe Schwındler und dem Kabarettisten JO VAN NELSEN für Sony-Columbia mit Eigenkompositionen und Liedern der ’20/30er Jahre.

1993 Co-Autor und Produzent der CD-Produktion ›Pausen aus berühmten Opern‹.

1997
Bearbeitung der Dichterliebe‹ von ROBERT SCHUMANN und HEINRICH HEINE für seine Band und den Sänger PHIL MINTONKonzerte im Freien Theaterhaus Frankfurt, dem Roten Salon der Volksbühne Berlin sowie der Johannes-Kirche in Düsseldorf.

Mitte der ’90er Mitwirkung an verschiedenen Produktionen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (u.a. ›Goldene Berge‹ von DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH und ›Hemingway-Suite‹ von FRANZ WACHSMANN).
1999–2004 Einspielung des Gesamtwerks für Saxofon von JOHN CAGE mit dem Berliner Ensemble intersax. (›A Cage of Saxophones
 Vol.1 2001, Vol. 2 2006, Vol.3/4 2010 bei Mode-Records, New York erschienen.)

2001 Bearbeitungen judeo-spanischer Lieder für das Duo tradición y modernidad mit der Sängerin YAHLI TOREN. Erstaufführung als Teil der Reihe ›Porto judaico‹ des Goethe-Instituts Portugal im Rahmen von ›Porto – Europäische Kulturhauptstadt 2001‹. 
Weitere Aufführungen des Programms in Lissabon, Jerusalem, Haifa, Metula, Tel-Aviv, Frankfurt und Wien.

2003 Mitwirkung als Arrangeur und Darsteller beim Kurzfilm ›Mein Name ist Joe Fleisch‹ von JOE FLEISCH.

2003/04 Gastauftritte auf den Alben des BBC-World-Music-Award-Preisträgers SHANTEL (›The Great Delay‹ sowie ›Bucovina-Club
Vol. 1 & 2).

Seit 2004 Mitwirkung als Saxofonist und Musikalischer Leiter bei verschiedenen Produktionen des Schauspiels sowie der Kammeroper Frankfurt.

2006 Uraufführung Saxofon-Trio ›Stratosphères‹ im Teatro Fondamenta Nouve Venedig.

2007 Album ›Gedanken zum Heute‹ mit Eigenkompositionen für Tenor-Saxofon solo.

2008
AlbumInterlude‹ mit neun seiner Komositionen für Jazz-Quartett.

2009
Albumtradición y modernidad‹ mit Sängerin YAHLI TOREN.

2009 Album ›Im Jazzgarten‹ mit der Gruppe Dıe Schwındler

2011 Album ›Bossa‹ mit der Gruppe Dıe Schwındler

2012 Album ›Radical Salon Music‹ mit dem Pianisten RONEN SHAPIRA